Abbildungen
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70 Abbildungen, davon etwa
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Ein Beispiel aus:
LUTHER, B. und W. SANDMANN: Parietale und okkludierende Thrombosen der Arterien. Evaluierung, Diagnostik und Therapie
internist prax 1998; 38: 475-495

Arterielle Thrombosen entwickeln sich immer auf dem Boden einer Gefäßläsion.
Wird ein chronisch-degenerativer Verschluss im Bereich der terminalen Aorta noch relativ gut kompensiert, so ruft die plötzliche Okklusion der Hauptschlagader ein akutes Ischämiesyndrom hervor, das rasch zu einem lebensbedrohlichen Schockzustand führt. Hier muss ohne Zeitverzug interveniert werden. Das chirurgische Verfahren der Wahl ist die transperitoneale offene Desobliteration. Bei Einbezug viszeraler Arterien ist ein direkter Zugang durch Aortotomie zwingend.

Abb. 7
Okkludierende Thrombose. Die Aorta ist nach Verschluß beider Beckenarterien bis zu den Nierenarterien vollständig thrombosiert.
Zusätzlich finden sich thromboembolische Verschlußprozesse der linken Nierenarterie sowie der oberen und unteren Mesenterialarterie
Abb.8
Intraoperativer Situs. Nach Aortonomie zeigt sich das frische Gerinnsel